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Summit 2026

6.- 7. November 2026 I Halle (Saale) – Puschkinhaus

 

SPIELRÄUME

Freitag, 06. November

09:00  

Akkreditierung 

 

09:30 – 10:00     

Begrüßung  

 

10:00 – 10:30  

Keynote 

N.N.  

  

10:30 – 12:00  

Kinderfilm – Panel  

Fabian Römer, N.N. 

 

12:00 – 12:45  

Mittagspause    

   

12:45 – 13:45  

Case Study: Musik & Sound für Games: “Infinity Mask” von Ashgard Games 

Chris Kohler, Felix Mäusling  

 

13:45 – 14:15  

Kaffeepause  

  

14:15 – 15:30  

Close-Up: Hans P. Ströer 

  

15:30 – 15:45 (15 min)    

Kaffeepause   

  

15:45 – 17 Uhr 

Werkstattgespräch zu JUKLI (D, Kinostart 2027)  

Hannah-Lisa Paul (Regie), Fabian Kratzer (Musik), Danny Fischer (Produktion) 

   

Praxismodule: 

Fr. 06.11., 09.15 Uhr – 15.00 Uhr 

How to Pitch & How to Market: Wege in die Branche, Selbstmarketing, Finanzierung, Pitching, mit Fabian Kratzer 

Raum: tbd 

 

Fr. 06.- Sa. 07.11.

Virtuelle Orchesterproduktion: Von der Idee zum überzeugenden Demo – Filmmusik überzeugend zu Klingen bringen mit Orchestral Tools, für Einsteiger, 

mit Georg Mausolf, N.N. 

Raum: tbd 

 

Abendveranstaltung 

 

17:30 (Einlass 17:00) – 22.30 Uhr  

Pitching-Event: “Meet your Film & Music Partner! Pitches, Matches & Networking”  

Moderation: Tamara Kollmeder   

Samstag, 07. November

09:30 – 10:45  

Nachwuchsforum SPIELRÄUME 

Benjamin Meyer, Arezou Rezaei, Jonas Kerda  

Moderation: Tamara Kollmeder   

 

10:45 – 11:00  

Kaffeepause   

   

11:00 – 12:00  

KI – Podiumsdiskussion Teil 1 Regeln / (Infra-)Strukturen 

Hannes Henke, Albrecht Bischoffshausen, Micki Meuser, N.N. 

Moderation: Franziska Heller 

 

12:00– 12:45  

Mittagspause   

   

12.45 – 14.00 Uhr  

KI – Podiumsdiskussion Teil 2 Macht der Mensch den Unterschied? Wirklichkeiten / Öffentlichkeit 

Verena Schneider, Dr. Simone Jung, Dirk Rosenberg, N.N.  

Moderation: Franziska Heller

 

14.00 – 14.20 Uhr  

Kaffeepause  

 

14.20 – 14:55 Uhr  

KI – Podiumsdiskussion Teil 3.1 

Welten bauen / künstlerische Praxis (Medienpädagogik),

Dennis Ried, Vanessa Kuhfs, N.N. 

Moderation: Dr. Sebastian Pfau  

 

14.55 – 16.00 Uhr  

KI – Podiumsdiskussion Teil 3.2 

Welten bauen / künstlerische Praxis (Künstlerische Intelligenzen) 

Genoël von Lilienstern 

Moderation: Anna Schürmer  

Referent:innen

FRANZISKA HELLER

Franziska Heller ist Professorin für audiovisuelle Medien und digitale Kulturen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Nach langjähriger anwendungsorientierter Forschungs- und Lehrtätigkeit an der Universität Zürich war sie 2019– 2021 Fellow an dem Forschungskolleg Cinepoetics an der FU Berlin sowie FONTE-Gastprofessorin an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF in Potsdam. 

Jüngste Monografie: Update! Film- und Mediengeschichte im Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit. 2020 erschienen im Brill/Wilhelm Fink in Print und Open Access. Darüber hinaus ist sie Autorin von Filmästhetik des Fluiden. Strömungen des Erzählens von Vigo bis Tarkowskij, von Huston bis Cameron (Wilhelm Fink 2010) und Alfred Hitchcock. Einführung in seine Filme und Filmästhetik (Wilhelm Fink 2015). Weitere Informationen und Publikationen 

 

TAMARA KOLLMEDER

Tamara Kollmeder vernetzt als Geschäftsführerin des Mediennetzwerks Thüringen (MENT) Kreative und Medienakteur:innen, steht im Austausch mit der Politik und stärkt die regionalen Rahmenbedingungen der Branche. Durch gezielte Netzwerkarbeit, Branchennews und Events schafft MENT Räume für Kooperation, Weiterbildung und Interessenvertretung.

Als Gründerin der Erfurter Produktionsfirma Colourgraphie GmbH entwickelt und produziert sie Serien, Spiel-, Doku- und Kurzfilme, die anspruchsvolle Unterhaltung mit künstlerischer Tiefe und gesellschaftskritischen Perspektiven zu Identität und Individualität verbinden.

Tamaras Vision: eine gerechtere Film- und Medienbranche, in der Diversität, Zugang und faire Arbeitsbedingungen als politische Verantwortung gelten. Sie engagiert sich für Strukturen, die solidarisches Arbeiten fördern, marginalisierte Stimmen stärken und nachhaltige Veränderungen anstoßen – am Set, im Stoff und in den Entscheidungsräumen.

 

Weitere Infos unter: www.medien-thueringen.de und unter www.colourgraphie.de 

MICKI MEUSER

Micki Meuser ist Filmkomponist und Musikproduzent. Micki schrieb die Musik zu zahlreichen Filmen, darunter für internationale Kinofilme u. a. mit Daniel Craig (Obsession), Kirstin Dunst (Deeply) oder Lynn Redgrave und für viele Spielfilme von ZDF und ARD. Außerdem schrieb er die Filmmusik für mehrere TV Serien in Deutschland und USA.

Micki Meuser produzierte Alben und schrieb Songs für Künstler wie Ideal, die Ärzte, Ina Deter (Neue Männer braucht das Land), Silly (Bataillon d’Amour), Lassie Singers und viele andere.

Micki ist Vorsitzender der DEFKOM – Deutsche Filmkomponist:innenunion und im Vorstand von mediamusic e.V. Außerdem ist er im Aufsichtsrat der GEMA tätig und Vorsitzender der Initiative Urheberrecht.

HANS PETER STRÖER

Hans P. Ströer komponierte die Musik zu nahezu 100 preisgekrönten Filmen wie »Die Manns – ein Jahrhundertroman« (International Emmy Award 2002), »Buddenbrooks« (Roma Fiction Fest 2009, Best Score of all Categories) und zuletzt »Ich bin! Margot Friedländer« (Deutscher Fernsehpreis 2024).

Im Team mit seinem Bruder Ernst Ströer und dem Hamburger Regisseur Horst Königstein produzierte Hans 12 Alben mit Udo Lindenberg, den Hit „Horizont“ (1986) sowie das Udo-Album »Hermine« (1987) mit der letzten Tonaufnahme von Marlene Dietrich.

Hans wurde 1956 in München geboren und erhielt Unterricht in klassischer Gehörbildung, Notenschrift, Gitarre, Violine und Klavier.

Als Bassist mit „Volker Kriegels Mild Maniac Orchestra“ spielte Hans 1975 bis 1987 auf Tourneen durch Europa, Afrika und Asien nahezu 1.000 Konzerte.

In der Blüte des Münchner Disco wirkte er als Arrangeur und Studiomusiker bei Plattenaufnahmen internationaler Interpreten wie Falco und Amanda Lear mit.

Bei dem Projekt „Trance-Formation“ des Multimedia-Künstlers Eberhard Schoener spielte Hans 1977 / 1978 bei Plattenaufnahmen und Tourneen als Keyboarder zusammen mit Sting und The Police.

Mit ihrem Projekt „Ströer Bros. & Howard Fine“ bringen die Ströer Brüder seit 1982 eigene experimentelle Alben heraus. Ihre neueste Produktion, das CD-Buch der Road-Oper„homeward“ wurde 2022 für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik in der Sparte „Grenzgänger“ nominiert.

CHRIS KOHLER

Chris Kohler ist ein Game Composer und Audio Designer aus München. Mit Soundtracks für Titel wie „ASHGARD: Infinity Mask“, „Atomic Age“ und dem preisgekrönten „Mindlock: The Apartment“ verbindet er handgemachte klangliche Innovation mit modernen Konzepten des Audio-Storytellings. Neben über 30 realisierten Projekten gibt er sein Wissen als Dozent für Game Audio an der Technischen Universität München weiter.

 

EVA TICHATSCHKE

Eva Tichatschke arbeitet nach einem Gymnasiallehramtsstudium für Musik und Englisch als Lehrkraft am Lehrstuhl für Musikpädagogik und Musikdidaktik des Instituts für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften der an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sie promoviert bei Prof. em. Georg Maas zum Verhältnis von Musikalität und Leistung in schulischer Interaktion und teilt mit ihrem Betreuer die Begeisterung für Filmmusik (Tichatschke 2024) und mit ihren zwei Kindern jene für witzige und liebevoll gestaltete Kinderfilme.

Foto: Anne Hornemann
ALBRECHT BISCHOFFSHAUSEN

Dr. Albrecht Bischoffshausen ist seit April 2024 Geschäftsführer der VFF Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten mbH in München. Albrecht Bischoffshausen war nach Tätigkeiten im Justitiariat des Bayerischen Rundfunks, in der GEMA-Generaldirektion in München und für die WDR mediagroup in Köln zuletzt als Leiter der ARD-übergreifenden Koordination Ausland und Festivals innerhalb der ARD-Programmdirektion tätig. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaft in Passau, Santiago de Compostela und Freiburg verbrachte der Volljurist und Rechtsanwalt ein Jahr an der University of Exeter/UK und an der TU Dresden. Er promovierte anschließend als Stipendiat am Münchner Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum im Bereich des Urheberrechts. Herr Bischoffshausen besitzt einen MBA an der Berliner Steinbeis SMI mit Schwerpunkt auf Medienmanagement mit Studienaufenthalten an der NYU Stern School of Business und an der Università Bocconi in Mailand. 

 

Foto: Florian Huber
FABIAN KRATZER

Fabian Kratzer ist ein mehrfach ausgezeichneter Komponist, Autor, Musiker und Podcaster, der seit 2018 mit seinen Klangwelten für Film, Theater und Medien die zeitgenössische Musik bereichert. Seine Werke verbinden klassische Komposition, moderne Klangästhetik und emotionale Tiefe. 2023 gewann er den Jerry Goldsmith Award, wurde bei den Hollywood Independent Music Awards und den Hollywood Music in Media Awards nominiert. 2024 folgte die Nominierung für den Deutschen Filmmusikpreis für seine Musik zur iEmmy nominierten Serie GONG! – Mein spektRakuläres Leben. Mit über 100.000 Spotify-Streams erreicht Kratzer ein stetig wachsendes Publikum. In seiner neuen EP Elements befasste er sich mit den fünf Elementen, die die Basis für unsere Existenz darstellen. In seinem Podcast FILMREIF tauscht er sich zusammen mit Regisseur Nando Dietz außerdem mit Kreativschaffenden aus Film, Musik, Literatur & Design über die Branche aus und denkt über Veränderungen und Entwicklungen in der Kreativbranche nach. Kratzer steht für eine neue Generation moderner, emotionaler Komposition.

AREZOU REZAEI

Arezou Rezaei (1995, Iran) ist eine in Deutschland lebende Komponistin für Film, Theater

und Konzert. Ihre Musik ist genreübergreifend und bewegt sich zwischen akustischen und elektronischen Klangwelten.

Sie studierte Komposition an der Tehran University of Art und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Anschließend studierte sie Komposition für Film und Medien an der Hochschule für Musik und Theater München.

Sie komponierte für zahlreiche Filme, die auf internationalen Festivals präsentiert wurden, darunter die Semaine de la Critique beim Festival de Cannes, die Berlinale, DOK.fest München, LA Shorts und das Clermont-Ferrand International Short Film Festival.

Darüber hinaus komponierte sie Musik für deutsche Fernseh-Koproduktionen.

2024 erhielt sie den Nachwuchspreis beim Deutschen Filmmusikpreis.

2024 war sie Artist in Residence an der Cité Internationale des Arts in Paris, gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

Im Mai 2026 verbrachte sie einen Aufenthalt im Rahmen einer Residenz am Théâtre National de Nice.

LUISE JÄSCHE

Luise Jäsche ist Doktorandin im Fach Musikethnologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dort in der Abteilung Musikwissenschaft tätig. In ihrem Promotionsprojekt untersucht sie K-Pop mit Blick auf Genderdynamiken und musikalische Produktionsprozesse. Grundlage sind mehrere Forschungsaufenthalte in Südkorea, darunter ein Semester an der Seoul National University, wo sie ihre Koreanischkenntnisse vertiefte und sich mit traditioneller koreanischer Musik beschäftigte. Derzeit erlernt sie im Koreanischen Kulturzentrum Berlin das Gayageum. Ihre Ausbildung in klassischer Musik, einschließlich eines Studienjahres an der Georgia Southern University, sowie ihre Berufserfahrung im Social-Media-Bereich prägen ihren interdisziplinären Zugang zur gegenwärtigen Populärkultur. 

ANNA SCHÜRMER

Anna Schürmer ist Ernst von Siemens Musikstiftungsprofessorin an der Freien Universität Berlin; ihr besonderes Ohrenmerk gilt der Neuen und elektronische (Club-)Musik. An der Schnittstelle von Musik || Sound || Medien operiert sie mit Perspektiven aus den Queer- und New Musicologies zu Diskursen und Praktiken wie ›Zukunft[s]Musik‹, ›Künstl[er]i[s]chen Intelligenzen‹ und ›Acoustic Research‹. Jenseits von Akademia ist *anna als Musikjournalistin, Moderatorin und Kuratorin für Print, Funk und Veranstaltungsformate aktiv.  www.interpolationen.de

HANNES HENKE

Hannes Henke ist Rechtswissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, wo er schwerpunktmäßig zu Rechtsfragen digitaler Kommunikation und digitaler Kulturtechniken im Europäischen Binnenmarkt forscht. In seiner mehrfach ausgezeichneten Dissertation (2018) befasste er sich mit der urheberrechtlichen Regulierung der Buchkultur im Zeitalter der digitalen Wissensgesellschaft. Nach Abschluss des juristischen Vorbereitungsdienstes folgten verschiedene Lehr- und Forschungssaufenthalten im In- und Ausland. Seine gegenwärtige Forschung hat u.a. die Regulierung von KI und urheberrechtliche Fragen insbesondere im Zusammenhang mit generativer KI zum Gegenstand. 

 

Foto: Fotostudio Shooting Star
DENNIS RIED

Dennis Ried wurde Ende 2023 zum Thema Hybride Musikedition promoviert und erhielt im Folgejahr einen Ruf (W1) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seit 2025 ist er als Juniorprofessor für Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Musikedition und Digital Humanities in Halle tätig und Mitarbeiter der Hallischen Händel-Ausgabe. Zuvor war er in hybriden und digitalen Editionsprojekten beschäftigt (Reger-Werkausgabe, Hans Werner Henze-Briefausgabe). Er ist Sprecher der Fachgruppe Digitale Musikwissenschaft der deutschen Gesellschaft für Musikforschung und Co-chair der Metadata and Cataloging Interest Group der Music Encoding Initative. Seine Forschungsschwerpunkte sind der Umgang mit Informationen zu Werken, ihren Quellen, sowie der Einsatz digitaler Technologien in der Musikforschung. 

 

Foto: Maike Glöckner
GEORG MAUSOLF

Georg Mausolfs Werk umfasst Soundtracks zu einer Vielzahl von Genres und Medien: Von Musik für Trailer großer Blockbuster über Soundtracks für Videospiele bis hin zu feinfühligen Arthouse-Dokumentarfi lmen. Seine Werke wurden bereits von verschiedenen Orchestern und Ensembles interpretiert, unter anderem von den Brussels Philharmonic, die sein nominiertes Werk bei der Verleihung der World Soundtrack Awards im Jahr 2024 aufführten.

Foto: Sonja Tobias
JONAS KERDA

Jonas Kerda, geboren 2007, ist ein deutscher Komponist. Seine Arbeiten reichen von Kammermusik und Orchesterwerken bis hin zu Film- und Videospielmusik, für die er bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde. Er widmet sich mit Leidenschaft dem Erschaffen vielfältiger Klangwelten für die Leinwand, interaktive Medien und die Bühne.

 

Seine musikalische Ausbildung begann 2011 am Klavier. Ab 2015 widmete er sich zunehmend dem Komponieren und vertiefte diese Kenntnisse durch gezielten Unterricht. Später besuchte er das Sächsische Landesmusikgymnasium Carl Maria von Weber in Dresden. Neben dem Schulbesuch nahm er ein Studium der Musiktheorie an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden auf, an der er seit 2026 immatrikuliert ist.

 

HANNAH-LISA PAUL

Hannah-Lisa Paul ist Regisseurin, deren Stärke vor allem im authentischen und sehr emotionalen
Inszenieren, gerade von sehr jungen Menschen, liegt.
Nach dem erfolgreichen Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln, arbeitete sie als
Producerin für die Firma eitelsonnenschein im Serien und Kinobereich.
Nach Kurzfilmen und preisgekrönten Social Spots, debütierte sie 2021 mit der Serie
„Abgetaucht!“ für den KiKA. Es folgte die Serie „Gong! Mein spektRakuläres Leben“, die 2024
eine Nominierung für die internationalen Emmys bekam.
Hannah-Lisa Paul inszeniert regelmäßig die erfolgreiche Serie „Die Pfefferkörner“ für den NDR.
2026 drehte sie ihren ersten Kinofilm „Jukli“, ein unfreiwilliger Road Movie eines Mädchens mit
Esel durch Frankreich, der im April 2027 in die Kinos kommen wird.
Die Schwerpunkte ihrer Filme liegen neben dem authentischen Inszenieren von Kindern für
Kinder, vor allem in feministisch kritischen Themen, die oft sehr fein, subtil und
doch nachwirkend inszeniert sind.

VANESSA KUHFS

Vanessa Kuhfs studierte Mediendesign in Ravensburg und Designwissenschaften an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle. Seitdem ist sie an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis in der Medien- und Filmwelt tätig – unter anderem als Herstellungsleiterin und Producerin für Animationsfilme und VFX sowie als Dozentin und Ausbilderin. Sie ist Mitglied der AG Animationsfilm / ASIFA Germany und des Filmverbands Sachsen. In Workshops und verschiedenen Bildungsformaten vermittelt Vanessa Kuhfs eine macht- und ressourcenkritische Herangehensweise an Technologieentwicklung und deren Einsatz. Aktuell forscht sie am ScaDS.AI und im Team der HTWK Robots zu generativer KI im Projekt „Who Designs for Whom in AI? – Ein feministischer Blick auf KI, Mediennarrative und Körperbilder“

 

Foto: Arvid Neid