Summit 2026
6.- 7. November 2026 I Halle (Saale) – Puschkinhaus
SPIELRÄUME
Freitag, 06. November
09:00
Akkreditierung
09:30 – 10:00
Begrüßung
10:00 – 10:45
Keynote
Karim Sebastian Elias
10:45 – 12:00
Filmmusik für Kinder – Kreativität, Handwerk und Marktpotential
Fabian Römer
Moderation: Eva Tichatschke
12:00 – 12:45
Mittagspause
12:45 – 13:45
Case Study: Musik & Sound für Games: “Infinity Mask” von Ashgard Games
Chris Kohler, Felix Mäusling, Matthias Riegler, Alexander Lorenz
Moderation: Luise Jäsche
13:45 – 14:15
Kaffeepause
14:15 – 15:30
Close-Up: Hans P. Ströer
Moderation: Georg Maas
15:30 – 15:45 (15 min)
Kaffeepause
15:45 – 17 Uhr
Werkstattgespräch zu JUKLI (D, Kinostart 2027)
Hannah-Lisa Paul (Regie), Fabian Kratzer (Musik), Danny Fischer (Produktion), Sara
Lena Rumpf (Produktion)
Moderation: Luise Jäsche
Praxismodule:
Fr. 06.11., 09.15 Uhr – 15.00 Uhr
How to Pitch & How to Market: Wege in die Branche, Selbstmarketing, Finanzierung, Pitching, mit Fabian Kratzer
Ort: Puschkinhaus
Fr. 06.- Sa. 07.11.
Virtuelle Orchesterproduktion: Von der Idee zum überzeugenden Demo – Filmmusik überzeugend zu Klingen bringen mit Orchestral Tools, für Einsteiger,
mit Georg Mausolf
Ort: Puschkinhaus
Uhrzeit: 9.45 – 16.30 Uhr
Abendveranstaltung
17:30 (Einlass 17:00) – 22.30 Uhr
Pitching-Event: “Meet your Film & Music Partner! Pitches, Matches & Networking”
Moderation: Tamara Kollmeder
Samstag, 07. November
09:00
Akkreditierung
09:30 – 10:45
Nachwuchsforum SPIELRÄUME
Benjamin Meyer, Arezou Rezaei, Jonas Kerda
Moderation: Tamara Kollmeder
10:45 – 11:00
Kaffeepause
Welten bauen mit KI – Spielräume und Debatten
11:00 – 12:00
Podiumsdiskussion Teil 1
Schnelle Digitalwelt, langsame Regeln? Update zu aktuellen Entwicklungen und Urteilen
Die digitale Welt, die Infrastrukturen entwickeln sich rasant, wodurch ständig neue Fragen nach geistigem Eigentum, dem Urheberrecht, dem Werkbegriff zwischen kreativer Schöpfung und Kopie und angemessener Vergütung aufgeworfen werden.
Nun schon zum dritten Mal geben die Panelisten aus Sicht der Rechtswissenschaft, der Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten und der Komponist:innen ein Update zur extrem dynamischen Lage, zu aktuellen Urteilen, deren gesellschaftlicher Bedeutung und diskutieren gemeinsam mit dem Publikum.
Panel in Kooperation mit dem DFG-Projekt MeReDiaN. Netzwerk für Medienkultur und Recht im Dialog (Leitung: Malte Stieper/Franziska Heller, Martin-Luther-Universität)
Hannes Henke, Albrecht Bischoffshausen, Micki Meuser
Moderation: Franziska Heller
12:00– 12:45
Mittagspause
12.45 – 14.00 Uhr
Podiumsdiskussion Teil 2
Macht der Mensch den Unterschied? Journalistische Wirklichkeiten und digitale Öffentlichkeiten
KI-Anwendungen greifen auf vielfältige Weise in die Wahrnehmung unserer Wirklichkeit ein. Dies hat besondere Auswirkungen auf die journalistische Praxis, die Nachrichtenproduktion und die demokratische Meinungsbildung im digitalen Raum.
Das Panel diskutiert aktuelle Anwendungsformen von KI, deren Chancen für den Journalismus und die demokratische Öffentlichkeit. Es fragt aber auch nach den konkreten Konsequenzen und Handlungsnotwendigkeiten im Umgang mit Fake News und Deepfakes sowie nach den aktuellen Praktiken der Kennzeichnung KI-generierter Inhalte.
Verena Schneider, Simone Jung, Dirk Rosenberg, Mads Pankow
Moderation: Franziska Heller
14.00 – 14.20 Uhr
Kaffeepause
14.20 – 14:55 Uhr
Podiumsdiskussion Teil 3.1
Lernen über und mit KI: In virtuellen Räumen Frankenstein entkommen und Mary Shelley treffen – medienpädagogische Projektdiskussion
What we design, designs us back: Wie lässt sich innovativ Kindern und Jugendlichen vermitteln, was KI bedeutet? Welche praktischen und zugleich ethische Fragen werfen bildgenerierende Programme und der Umgang mit Daten auf? Welche größeren soziokulturellen, auch genderkritischen Fragen werden damit angestoßen?
Die Vorstellung des brandneuen virtuellen Escape Room-Projekt Mary Shelley. The Lost Memory liefert repräsentative Momente, die für ganz grundlegende aktuelle gesellschaftliche Debatten zu KI stehen und lädt immersiv zum Austausch mit dem Publikum ein.
Dennis Ried, Vanessa Kuhfs, Franziska Weser, Laurin Schütz-Guth
Moderation: Sebastian Pfau
14.55 – 16.00 Uhr
Podiumsdiskussion Teil 3.2
KÜNSTL[ER]I[S]CHE INTELLIGENZ[EN]
Film:Komposition || audio:visuelle Welten bauen
Was passiert mit Film, wenn Künstl[er]i[s]che Intelligenz[en] ästhetische Welten komponieren?
Film und Gespräch treffen in diesem Format unmittelbar aufeinander: Gemeinsam mit dem Komponisten Genoël von Lilienstern fragt die Musik- und Medienwissenschaftlerin Anna Schürmer, wie sich mit generativer KI audio:visuelle Welten bauen lassen – und was dabei mit den Relationen von Bild und Klang, Sound und Vision passiert.
Im Zentrum steht eine aktuelle Film:Komposition von Lilienstern: »A little history of mobile music«, an der er im Rahmen seines KI-Stipendiums des Musikfonds arbeitet. Die als »Transhumanismuskomödie« angelegte Arbeit verbindet generatives Video und Mehrkanal-Audio zu einem hybriden Format zwischen Mockumentary und abstrakter Klang-Bild-Komposition. Dabei experimentiert von Lilienstern mit wechselnden Beziehungen von Bild und Klang: Verfahren wie Vision-to-Music-Generation, Gestural Mapping, generatives Video und Multichannel-Autoencoding lassen visuelle und auditive Prozesse ineinandergreifen. Realität und Fiktion, technologische Fortschrittsfantasien und absurde Arten des Musizierens verdichten sich dabei zu einer zunehmend surrealen audio:visuellen Welt.
Nach einem gemeinsamen Hören und Sehen diskutieren Schürmer und von Lilienstern mit dem Publikum, wie sich diese audio:visuelle Welt begreifen und beschreiben lässt: als Film mit Musik, als Musik mit Bild – oder eben als eine Film:Komposition, in der Hören und Sehen, Bild und Klang gemeinsam komponiert und generiert werden…
Genoël von Lilienstern
Moderation: Anna Schürmer
Referent:innen

FRANZISKA HELLER
Franziska Heller ist Professorin für audiovisuelle Medien und digitale Kulturen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Nach langjähriger anwendungsorientierter Forschungs- und Lehrtätigkeit an der Universität Zürich war sie 2019– 2021 Fellow an dem Forschungskolleg Cinepoetics an der FU Berlin sowie FONTE-Gastprofessorin an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF in Potsdam.
Jüngste Monografie: Update! Film- und Mediengeschichte im Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit. 2020 erschienen im Brill/Wilhelm Fink in Print und Open Access. Darüber hinaus ist sie Autorin von Filmästhetik des Fluiden. Strömungen des Erzählens von Vigo bis Tarkowskij, von Huston bis Cameron (Wilhelm Fink 2010) und Alfred Hitchcock. Einführung in seine Filme und Filmästhetik (Wilhelm Fink 2015). Weitere Informationen und Publikationen

TAMARA KOLLMEDER
Tamara Kollmeder vernetzt als Geschäftsführerin des Mediennetzwerks Thüringen (MENT) Kreative und Medienakteur:innen, steht im Austausch mit der Politik und stärkt die regionalen Rahmenbedingungen der Branche. Durch gezielte Netzwerkarbeit, Branchennews und Events schafft MENT Räume für Kooperation, Weiterbildung und Interessenvertretung.
Als Gründerin der Erfurter Produktionsfirma Colourgraphie GmbH entwickelt und produziert sie Serien, Spiel-, Doku- und Kurzfilme, die anspruchsvolle Unterhaltung mit künstlerischer Tiefe und gesellschaftskritischen Perspektiven zu Identität und Individualität verbinden.
Tamaras Vision: eine gerechtere Film- und Medienbranche, in der Diversität, Zugang und faire Arbeitsbedingungen als politische Verantwortung gelten. Sie engagiert sich für Strukturen, die solidarisches Arbeiten fördern, marginalisierte Stimmen stärken und nachhaltige Veränderungen anstoßen – am Set, im Stoff und in den Entscheidungsräumen.
Weitere Infos unter: www.medien-thueringen.de und unter www.colourgraphie.de

MICKI MEUSER
Micki Meuser ist Filmkomponist und Musikproduzent. Micki schrieb die Musik zu zahlreichen Filmen, darunter für internationale Kinofilme u. a. mit Daniel Craig (Obsession), Kirstin Dunst (Deeply) oder Lynn Redgrave und für viele Spielfilme von ZDF und ARD. Außerdem schrieb er die Filmmusik für mehrere TV Serien in Deutschland und USA.
Micki Meuser produzierte Alben und schrieb Songs für Künstler wie Ideal, die Ärzte, Ina Deter (Neue Männer braucht das Land), Silly (Bataillon d’Amour), Lassie Singers und viele andere.
Micki ist Vorsitzender der DEFKOM – Deutsche Filmkomponist:innenunion und im Vorstand von mediamusic e.V. Außerdem ist er im Aufsichtsrat der GEMA tätig und Vorsitzender der Initiative Urheberrecht.

HANS PETER STRÖER
Hans P. Ströer komponierte die Musik zu nahezu 100 preisgekrönten Filmen wie »Die Manns – ein Jahrhundertroman« (International Emmy Award 2002), »Buddenbrooks« (Roma Fiction Fest 2009, Best Score of all Categories) und zuletzt »Ich bin! Margot Friedländer« (Deutscher Fernsehpreis 2024).
Im Team mit seinem Bruder Ernst Ströer und dem Hamburger Regisseur Horst Königstein produzierte Hans 12 Alben mit Udo Lindenberg, den Hit „Horizont“ (1986) sowie das Udo-Album »Hermine« (1987) mit der letzten Tonaufnahme von Marlene Dietrich.
Hans wurde 1956 in München geboren und erhielt Unterricht in klassischer Gehörbildung, Notenschrift, Gitarre, Violine und Klavier.
Als Bassist mit „Volker Kriegels Mild Maniac Orchestra“ spielte Hans 1975 bis 1987 auf Tourneen durch Europa, Afrika und Asien nahezu 1.000 Konzerte.
In der Blüte des Münchner Disco wirkte er als Arrangeur und Studiomusiker bei Plattenaufnahmen internationaler Interpreten wie Falco und Amanda Lear mit.
Bei dem Projekt „Trance-Formation“ des Multimedia-Künstlers Eberhard Schoener spielte Hans 1977 / 1978 bei Plattenaufnahmen und Tourneen als Keyboarder zusammen mit Sting und The Police.
Mit ihrem Projekt „Ströer Bros. & Howard Fine“ bringen die Ströer Brüder seit 1982 eigene experimentelle Alben heraus. Ihre neueste Produktion, das CD-Buch der Road-Oper„homeward“ wurde 2022 für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik in der Sparte „Grenzgänger“ nominiert.

CHRIS KOHLER
Chris Kohler ist Komponist, Sound Designer und Dozent mit Schwerpunkt auf Musik für Videospiele.
Sein besonderer Ansatz besteht darin, jedes Spiel als gestalterisches Ganzes zu begreifen und dessen DNA in Musik zu übersetzen. Ob visuelle Ästhetik, Spielmechaniken oder narrative Motive – aus diesen Elementen entwickelt er charakteristische Klangfarben, Instrumentierungen und musikalische Themen.
Seine Musik verbindet cineastische Orchestrierung und prägnante Melodien mit ungewöhnlichen Instrumentierungen und experimenteller Klanggestaltung. Durch den Einsatz interaktiver Audiotechnologie wird die Musik dabei zum dynamischen Bestandteil des Spielerlebnisses.
Für seine Arbeit an Mindlock – The Apartment wurde er 2025 mit dem German Dev Days Award in der Kategorie „Bester Klang“ ausgezeichnet. Zu seinen weiteren Projekten zählen Atomic Age, S.T.A.R.V.E., Mothkeep, Sound of Survival und Crimson Spotlight. Auf der gamescom 2026 waren fünf Spiele mit seiner Musik vertreten.
Neben seiner Tätigkeit als Game-Komponist wirkte er als Orchestrator an mehreren Kinofilmproduktionen mit und lehrt Game Audio an der Technischen Universität München (TUM).

EVA TICHATSCHKE
Eva Tichatschke arbeitet nach einem Gymnasiallehramtsstudium für Musik und Englisch als Lehrkraft am Lehrstuhl für Musikpädagogik und Musikdidaktik des Instituts für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften der an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sie promoviert bei Prof. em. Georg Maas zum Verhältnis von Musikalität und Leistung in schulischer Interaktion und teilt mit ihrem Betreuer die Begeisterung für Filmmusik (Tichatschke 2024) und mit ihren zwei Kindern jene für witzige und liebevoll gestaltete Kinderfilme.
Foto: Anne Hornemann

BENJAMIN MEYER
Benjamin Meyer ist Komponist und Sounddesigner aus Berlin. 2024 nahm er an der Masterclass „Das Orchester“ im Rahmen der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt in Halle (Saale) teil. Seine Komposition wurde beim anschließenden Galakonzert aufgeführt.
Als Inhouse-Komponist und Produzent bei Pool Artists komponiert er Musik für Podcasts verschiedener Genres. Für das Pool Artists Original „Der Heimweg“ entwickelte er die Musik zur fünfteiligen Reise von Militsa Tekelieva durch Osteuropa, auf der sie ihre bulgarische Herkunft und ihr Verhältnis zu ihrer Wahlheimat Berlin erkundet. In enger Zusammenarbeit mit Tekelieva entstand ein Soundtrack, der komponierte Musik mit improvisierten Vocals und Elementen traditioneller bulgarischer Musik verbindet.
Darüber hinaus arbeitet Meyer freiberuflich für Film und Radio. Für den Dokumentarfilm „Nahost Nah–Fern“ von fugeefilms komponierte er Musik und gestaltete das Sounddesign mit Synthesizern und experimentellen, mithilfe von Kontaktmikrofonen aufgenommenen Celloklängen.
Derzeit studiert er Filmmusik an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.

GENOËL VON LILIENSTERN
Genoël von Lilienstern (*1979) ist Komponist und Autor. Seine Arbeit bewegt sich zwischen zeitgenössischer Instrumentalmusik, elektroakustischer Komposition und Musiktheater. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem künstlerischen Einsatz generativer künstlicher Intelligenz, der Erforschung alternativer Tonsysteme und der Betrachtung des Mediums Film aus kompositorischer Perspektive.
Er studierte Komposition in Bremen und Berlin sowie elektronische Musik am Institut für Sonologie in Den Haag. Seine Werke wurden unter anderem vom Ensemble Intercontemporain, Ensemble Modern und SWR Symphonieorchester aufgeführt und auf internationalen Festivals präsentiert. Von 2023 bis 2024 leitete er das Studio für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste Berlin. Er ist Co-Kurator des Untwelving Festivals.
Zum Film „Die große Leere“ von Sebastian Merz komponierte er einen experimentellen Soundtrack, der 2023 auf dem IDF Dokumentarfilfestival Hangzhou ausgezeichnet wurde.
Derzeit promoviert er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg über Aspekte künstlerischer Autonomie in der Verwendung generativer KI. Seine Arbeit wird durch das STIP5 Sonderprogramm des Musikfonds gefördert.

LAURIN SCHÜTZ-GUTH
Laurin Schütz ist Sounddesigner und Musikproduzent (B.A. Musikproduktion) mit Schwerpunkt auf Klang und Musik für interaktive und audiovisuelle Medien. Nach einer kaufmännischen Ausbildung wechselte er bewusst in die kreative Arbeit mit Sound und vertiefte im Studium den professionellen Umgang mit DAW´s wie Pro Tools und Nuendo.
Besonders prägend ist für ihn Game Audio: Für das VR-Downhill-Mountainbike-Spiel „Full Suspension” (Deficit Games, gefördert vom FFF Bayern) entwickelte er das Sounddesign des Prototyps – von eigens im Studio aufgenommenen Fahrrad-Foleys bis zu einer in Echtzeit gesteuerten Wind-Synthese, umgesetzt in Unreal Engine mit MetaSound. Für das kooperative Augmented-Reality-Erlebnis „Mary Shelley – The Lost Memory” (Heartucate GmbH) gestaltete er Musik und Sounddesign unter Einsatz generativer KI – an der Schnittstelle von Storytelling, Medienpädagogik und digitaler Kreativität.
Daneben arbeitet er in der Film- und Medienpostproduktion (Sounddesign, Musik und Mixing). Sein Leitgedanke: Geschichten hörbar machen – authentisch, atmosphärisch und mit Liebe zum Detail.
Foto: Caroline Guth

ALBRECHT BISCHOFFSHAUSEN
Dr. Albrecht Bischoffshausen ist seit April 2024 Geschäftsführer der VFF Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten mbH in München. Albrecht Bischoffshausen war nach Tätigkeiten im Justitiariat des Bayerischen Rundfunks, in der GEMA-Generaldirektion in München und für die WDR mediagroup in Köln zuletzt als Leiter der ARD-übergreifenden Koordination Ausland und Festivals innerhalb der ARD-Programmdirektion tätig. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaft in Passau, Santiago de Compostela und Freiburg verbrachte der Volljurist und Rechtsanwalt ein Jahr an der University of Exeter/UK und an der TU Dresden. Er promovierte anschließend als Stipendiat am Münchner Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum im Bereich des Urheberrechts. Herr Bischoffshausen besitzt einen MBA an der Berliner Steinbeis SMI mit Schwerpunkt auf Medienmanagement mit Studienaufenthalten an der NYU Stern School of Business und an der Università Bocconi in Mailand.
Foto: Florian Huber

FABIAN KRATZER
Fabian Kratzer ist ein mehrfach ausgezeichneter Komponist, Autor, Musiker und Podcaster, der seit 2018 mit seinen Klangwelten für Film, Theater und Medien die zeitgenössische Musik bereichert. Seine Werke verbinden klassische Komposition, moderne Klangästhetik und emotionale Tiefe. 2023 gewann er den Jerry Goldsmith Award, wurde bei den Hollywood Independent Music Awards und den Hollywood Music in Media Awards nominiert. 2024 folgte die Nominierung für den Deutschen Filmmusikpreis für seine Musik zur iEmmy nominierten Serie GONG! – Mein spektRakuläres Leben. Mit über 100.000 Spotify-Streams erreicht Kratzer ein stetig wachsendes Publikum. In seiner neuen EP Elements befasste er sich mit den fünf Elementen, die die Basis für unsere Existenz darstellen. In seinem Podcast FILMREIF tauscht er sich zusammen mit Regisseur Nando Dietz außerdem mit Kreativschaffenden aus Film, Musik, Literatur & Design über die Branche aus und denkt über Veränderungen und Entwicklungen in der Kreativbranche nach. Kratzer steht für eine neue Generation moderner, emotionaler Komposition.

AREZOU REZAEI
Arezou Rezaei (1995, Iran) ist eine in Deutschland lebende Komponistin für Film, Theater
und Konzert. Ihre Musik ist genreübergreifend und bewegt sich zwischen akustischen und elektronischen Klangwelten.
Sie studierte Komposition an der Tehran University of Art und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Anschließend studierte sie Komposition für Film und Medien an der Hochschule für Musik und Theater München.
Sie komponierte für zahlreiche Filme, die auf internationalen Festivals präsentiert wurden, darunter die Semaine de la Critique beim Festival de Cannes, die Berlinale, DOK.fest München, LA Shorts und das Clermont-Ferrand International Short Film Festival.
Darüber hinaus komponierte sie Musik für deutsche Fernseh-Koproduktionen.
2024 erhielt sie den Nachwuchspreis beim Deutschen Filmmusikpreis.
2024 war sie Artist in Residence an der Cité Internationale des Arts in Paris, gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.
Im Mai 2026 verbrachte sie einen Aufenthalt im Rahmen einer Residenz am Théâtre National de Nice.

LUISE JÄSCHE
Luise Jäsche ist Doktorandin im Fach Musikethnologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dort in der Abteilung Musikwissenschaft tätig. In ihrem Promotionsprojekt untersucht sie K-Pop mit Blick auf Genderdynamiken und musikalische Produktionsprozesse. Grundlage sind mehrere Forschungsaufenthalte in Südkorea, darunter ein Semester an der Seoul National University, wo sie ihre Koreanischkenntnisse vertiefte und sich mit traditioneller koreanischer Musik beschäftigte. Derzeit erlernt sie im Koreanischen Kulturzentrum Berlin das Gayageum. Ihre Ausbildung in klassischer Musik, einschließlich eines Studienjahres an der Georgia Southern University, sowie ihre Berufserfahrung im Social-Media-Bereich prägen ihren interdisziplinären Zugang zur gegenwärtigen Populärkultur.

ANNA SCHÜRMER
Anna Schürmer ist Ernst von Siemens Musikstiftungsprofessorin an der Freien Universität Berlin; ihr besonderes Ohrenmerk gilt der Neuen und elektronische (Club-)Musik. An der Schnittstelle von Musik || Sound || Medien operiert sie mit Perspektiven aus den Queer- und New Musicologies zu Diskursen und Praktiken wie ›Zukunft[s]Musik‹, ›Künstl[er]i[s]chen Intelligenzen‹ und ›Acoustic Research‹. Jenseits von Akademia ist *anna als Musikjournalistin, Moderatorin und Kuratorin für Print, Funk und Veranstaltungsformate aktiv. www.interpolationen.de

FELIX MÄUSLING
Felix Mäusling ist Autodidakt. Seit rund 15 Jahren entwickelt er Spiele und hat damit sein Hobby zum Beruf gemacht. Ohne klassische Ausbildung brachte er sich das Handwerk selbst bei, aus Leidenschaft und mit viel Ausprobieren. Heute ist er Gründer und Geschäftsführer der ASHGARD GAMES GmbH in Jüterbog (Brandenburg).
Mit ASHGARD GAMES entwickelt er eigene Spiele in der Unreal Engine 5. Das wichtigste Projekt ist „ASHGARD: Infinity Mask“, ein atmosphärisches Third-Person-Action-Adventure. Es ist von der nordischen Mythologie inspiriert und spielt in einer Welt nach Ragnarök. Seit März 2026 ist es im Early Access auf Steam und wird Kapitel für Kapitel zur Vollversion ausgebaut. Umsetzungen für Konsolen sind in Arbeit.
Als Studioleiter verantwortet Mäusling Spieldesign, Technik und die kreative Richtung. Bei den Filmmusiktagen bringt er die Sicht der Entwicklung ein: Welche Rolle spielt Musik für Atmosphäre und Spielgefühl, und wie findet sie ihren Weg ins fertige Spiel?

FRANZISKA WESER
Franziska Weser ist Medienpädagogin, Produzentin und Gründerin der Leipziger Heartucate GmbH. Mit ihrem Unternehmen entwickelt sie interaktive und immersive Erlebnisse an der Schnittstelle von Bildung, Kultur und Technologie. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Storytelling, Augmented Reality und spielerischen Lernformaten.
Als Produzentin verantwortet sie unter anderem das Projekt Mary Shelley – The Lost Memory, ein kooperatives Augmented-Reality-Erlebnis, das Mary Shelleys literarisches Erbe mit aktuellen Fragen rund um Künstliche Intelligenz und digitale Kreativität verbindet. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich insbesondere mit den kreativen und technologischen Möglichkeiten neuer Medien sowie der interdisziplinären Zusammenarbeit bei der Entwicklung immersiver Erzählformate.
Foto: Stefan Thielicke

FABIAN RÖMER
Fabian Römer wurde 1973 in Zürich geboren. Nach seinem Abitur 1994 an der KKS studierte er von 1995 bis 1998 Musik im Hauptfach Violine bei Slobodan Mirkovic (SMPV) und gründete 1995 zusammen mit Matthias Hillebrand und seinem Bruder Manuel Römer das Tonstudio GYSKO Soundlab in der Schweiz. Im selben Jahr komponierte er seine erste Filmmusik für den französischen Kinofilm «Les Egarés» von Regisseur Gabriel Le Bomin. 1998 zog er nach München, wo er bis heute lebt. Fabian Römer hat die Musik für rund 250 Fernseh- und Kinofilme im In- und Ausland komponiert. Dazu gehören u.a. der ZDF-Dreiteiler «Unsere Mütter, unsere Väter», die sechsteilige Film-Reihe «Tannbach», „Wendezeit“ oder der Dreiteiler „Preis der Freiheit“. Außerdem schuf er u.a. die Musik zu den Kinofilmen «Die Tür», «Les Fragments d’Antonin», «Insoupçonnable», «Nos Patriotes» oder «Nur eine Frau», sowie viele preisgekrönte Episoden der Reihe „Tatort“. 2018 folgte die Musik zur Netflix/ZDF Neo Serie „Parfum“. Zu seinem Schaffen gehören auch viele Familien-Kinofilme, wie «Clara und das Geheimnis der Bären», „Papa Moll“, „Barry & Me“ oder 2025 „Ein Mädchen namens Willow“. Sein Schaffen brachte ihm dreimal den Deutschen Fernsehpreis, den Musikautorenpreis der GEMA, den Preis der Deutschen Filmkritik, den Preis der Akademie für Fernsehen, den International Soundtrack Council Award, den Deutschen Filmmusikpreis, eine Nominierung zum Deutschen Filmpreis, sowie den Innerschweizer Kulturpreis ein.
Foto: Dorothee Falke

MATTHIAS RIEGLER
Matthias Riegler ist Komponist für Videospiele und audiovisuelle Medien. Seit 2022 sind seine Projekte auf der gamescom vertreten; regelmäßig werden seine Arbeiten auch beim von Gronkh moderierten Sommer Spiele Fest präsentiert. Langjährige Zusammenarbeiten verbinden ihn mit Sleeprunner Studios, PartTimeIndie,
Ashgard Games und Aesir Interactive. Für ASHGARD: Infinity Mask entwickelte er maßgeblich die musikalische Konzeption; weitere Veröffentlichungen umfassen den Winter Wonderland-DLC für Ostwind. Gemeinsam mit Sleeprunner Studios gewann er 2022 die Games/Bavaria Champion Jam. Über die Games-Branche hinaus vertonte er Webdokumentationen und verantwortete die musikalische Gestaltung der mehrjährigen Ausstellung Shadowman im MUCA – Museum of Urban and Contemporary Art München. Orchesteraufnahmen eigener Kompositionen entstanden mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt, weitere Produktionen in
Zusammenarbeit mit verschiedensten Instrumentalisten. Aktuell arbeitet er mit Sleeprunner Studios und Aesir Interactive an einem noch unangekündigten Videospielprojekt.
Foto: Sebastian Kühn

GEORG MAAS
Prof. Dr. Georg Maas unterstützt als wissenschaftlicher Beirat von Beginn an die Filmmusiktage Sachsen-Anhalt. Seit 1995 bis zu seiner Emeritierung 2024 war er Professor für Musikpädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen Film und Musik, Schulbuchentwicklung, Didaktik der Pop-/Rockmusik sowie des Musiktheaters, zu denen er zahlreiche nachhaltig bedeutsame Beiträge verfasste. Als gefragter Referent ist er im ganzen Bundesgebiet unterwegs. Musikalisch aktiv war er vor allem als langjähriger Konzertmeister des Orchesters der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität.

HANNES HENKE
Hannes Henke ist Rechtswissenschaftler und Privatdozent an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, wo er schwerpunktmäßig zu Rechtsfragen digitaler Kommunikation und digitaler Kulturtechniken im Europäischen Binnenmarkt forscht. In seiner mehrfach ausgezeichneten Dissertation (2018) befasste er sich mit der urheberrechtlichen Regulierung der Buchkultur im Zeitalter der digitalen Wissensgesellschaft. Nach Abschluss des juristischen Vorbereitungsdienstes folgten verschiedene Lehr- und Forschungssaufenthalten im In- und Ausland. Im Juni 2026 schloss er sein Habilitationsverfahren ab und erhielt die Lehrbefugnis für Bürgerliches Recht, Immaterialgüterrecht, Recht der Digitalwirtschaft und Verbraucherrecht. Seine gegenwärtige Forschung hat unter anderem die Regulierung von KI sowie urheberrechtliche Fragen, insbesondere im Zusammenhang mit generativer KI, zum Gegenstand.
Foto: Fotostudio Shooting Star

DENNIS RIED
Dennis Ried wurde Ende 2023 zum Thema Hybride Musikedition promoviert und erhielt im Folgejahr einen Ruf (W1) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seit 2025 ist er als Juniorprofessor für Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Musikedition und Digital Humanities in Halle tätig und Mitarbeiter der Hallischen Händel-Ausgabe. Zuvor war er in hybriden und digitalen Editionsprojekten beschäftigt (Reger-Werkausgabe, Hans Werner Henze-Briefausgabe). Er ist Sprecher der Fachgruppe Digitale Musikwissenschaft der deutschen Gesellschaft für Musikforschung und Co-chair der Metadata and Cataloging Interest Group der Music Encoding Initative. Seine Forschungsschwerpunkte sind der Umgang mit Informationen zu Werken, ihren Quellen, sowie der Einsatz digitaler Technologien in der Musikforschung.
Foto: Maike Glöckner

GEORG MAUSOLF
Georg Mausolfs Werk umfasst Soundtracks zu einer Vielzahl von Genres und Medien: Von Musik für Trailer großer Blockbuster über Soundtracks für Videospiele bis hin zu feinfühligen Arthouse-Dokumentarfi lmen. Seine Werke wurden bereits von verschiedenen Orchestern und Ensembles interpretiert, unter anderem von den Brussels Philharmonic, die sein nominiertes Werk bei der Verleihung der World Soundtrack Awards im Jahr 2024 aufführten.
Foto: Sonja Tobias

JONAS KERDA
Jonas Kerda, geboren 2007, ist ein deutscher Komponist. Seine Arbeiten reichen von Kammermusik und Orchesterwerken bis hin zu Film- und Videospielmusik, für die er bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde. Er widmet sich mit Leidenschaft dem Erschaffen vielfältiger Klangwelten für die Leinwand, interaktive Medien und die Bühne.
Seine musikalische Ausbildung begann 2011 am Klavier. Ab 2015 widmete er sich zunehmend dem Komponieren und vertiefte diese Kenntnisse durch gezielten Unterricht. Später besuchte er das Sächsische Landesmusikgymnasium Carl Maria von Weber in Dresden. Neben dem Schulbesuch nahm er ein Studium der Musiktheorie an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden auf, an der er seit 2026 immatrikuliert ist.

HANNAH-LISA PAUL
Hannah-Lisa Paul ist Regisseurin, deren Stärke vor allem im authentischen und sehr emotionalen
Inszenieren, gerade von sehr jungen Menschen, liegt.
Nach dem erfolgreichen Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln, arbeitete sie als
Producerin für die Firma eitelsonnenschein im Serien und Kinobereich.
Nach Kurzfilmen und preisgekrönten Social Spots, debütierte sie 2021 mit der Serie
„Abgetaucht!“ für den KiKA. Es folgte die Serie „Gong! Mein spektRakuläres Leben“, die 2024
eine Nominierung für die internationalen Emmys bekam.
Hannah-Lisa Paul inszeniert regelmäßig die erfolgreiche Serie „Die Pfefferkörner“ für den NDR.
2026 drehte sie ihren ersten Kinofilm „Jukli“, ein unfreiwilliger Road Movie eines Mädchens mit
Esel durch Frankreich, der im April 2027 in die Kinos kommen wird.
Die Schwerpunkte ihrer Filme liegen neben dem authentischen Inszenieren von Kindern für
Kinder, vor allem in feministisch kritischen Themen, die oft sehr fein, subtil und
doch nachwirkend inszeniert sind.

VANESSA KUHFS
Vanessa Kuhfs studierte Mediendesign in Ravensburg und Designwissenschaften an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle. Seitdem ist sie an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis in der Medien- und Filmwelt tätig – unter anderem als Herstellungsleiterin und Producerin für Animationsfilme und VFX sowie als Dozentin und Ausbilderin. Sie ist Mitglied der AG Animationsfilm / ASIFA Germany und des Filmverbands Sachsen. In Workshops und verschiedenen Bildungsformaten vermittelt Vanessa Kuhfs eine macht- und ressourcenkritische Herangehensweise an Technologieentwicklung und deren Einsatz. Aktuell forscht sie am ScaDS.AI und im Team der HTWK Robots zu generativer KI im Projekt „Who Designs for Whom in AI? – Ein feministischer Blick auf KI, Mediennarrative und Körperbilder“
Foto: Arvid Neid

SEBASTIAN PFAU
Sebastian Pfau ist Medien- und Kommunikationswissenschaftler mit den Schwerpunkten Filmwissenschaft und Medienbildung. Seine Forschung umfasst Filmanalyse, -geschichte und -theorie, wobei er sich insbesondere mit filmischen Ausdrucksformen sowie deren historischer und theoretischer Einordnung beschäftigt. Zudem ist er an der Konzeption und Betreuung des Ergänzungsstudiengangs „Medienbildung für alle Lehrämter“ beteiligt. In Lehre und Forschung fokussiert er sich auf die Medienbildung in der Lehrer:innenbildung. Dabei untersucht er, wie digitale Technologien und KI-Anwendungen Bildungsprozesse beeinflussen, welche Chancen und Herausforderungen sie für Schule und Pädagogik darstellen und wie sie die Gestaltung zeitgemäßer Lehr- und Lernkontexte prägen. Seine Arbeit verbindet medienwissenschaftliche Perspektiven mit pädagogischen Fragestellungen, um innovative Ansätze für zeitgemäße Bildungsprozesse zu entwickeln.
Foto: Henrik Knorr

KARIM SEBASTIAN ELIAS
Karim Sebastian Elias ist ein preisgekrönter deutscher Komponist für Film und Fernsehen. Im Jahr 2026 wurde er Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS). Zu seinen Arbeiten zählen mehr als 100 Kino- und Fernsehfilme sowie über 400 Episoden von Fernsehserien.
Zu den jüngsten Kinofilmarbeiten von Elias gehört die Musik für ADAMS ACHT / THE ROME EIGHT (2026) mit Oliver Masucci und Felix Kammerer. Der Film gewann beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen den Rheingold-Publikumspreis. Bei der 98. Oscarverleihung im Jahr 2026 wurde CUTTING THROUGH ROCKS, für den Elias die Originalmusik komponierte, in der Kategorie Bester Dokumentarfilm nominiert. Der Nominierung vorausgegangen war der Gewinn des World Cinema Grand Jury Prize: Documentary beim Sundance Film Festival 2025. Damit ist es bereits das zweite Mal, dass ein von Elias komponierter Film sowohl einen Grand Jury Prize in Sundance gewinnt als auch eine Oscar-Nominierung erhält.

MADS PANKOW
Mads Pankow ist Publizist und Vortragsredner. Er schreibt und spricht zu Fragen von Künstlicher Intelligenz und Gegenwartskultur.
Foto: Stewen Haberland