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Unsere Referent:innen

Referent

Alexander Thies leitet zusammen mit seinem Bruder Stefan Thies und Clemens Schaeffer das Familienunternehmen NFP*. NFP* produziert, finanziert und lizensiert TV-Spielfilme, Serien, Mehrteiler und Dokumentationen sowie internationale und nationale Kinofilme. Mit über 60jähriger Erfahrung ist die NFP* sowohl an deutschen als auch internationalen Kino-, TV- und Audiomärkten sowie im Crossmedia-Bereich aktiv und bietet Entwicklung, Produktion und Vermarktung aus einer Hand an. Alexander Thies ist außerdem Vorstandsvorsitzender der International Academy of Media and Arts e.V. in Halle (Saale).

Clemens Schaeffer absolvierte seine Ausbildung zum Kaufmann für audiovisuelle Medien in Berlin und studierte Geschichte sowie Betriebswirtschaftslehre in Berlin und Paris. Er ist seit 1997 in der Film- und Fernsehproduktion tätig und produzierte zahlreiche Dokumentarfilme, Dokumentationen sowie TV- und Kinospielfilme. Die 1956 als Familienunternehmen gegründete NFP mit Sitz in Berlin leitet er gemeinsam mit Alexander Thies als geschäftsführender Gesellschafter.

Referentin

Dascha Dauenhauer studierte Klavier an der Hochschule Hanns Eisler, erhielt ihr Diplom in Musiktheorie an der Universität der Künste Berlin und absolvierte ihren Master in Filmmusik an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Seitdem arbeitet sie in zahlreichen Filmproduktionen als Komponistin und Musikproduzentin, wie zum Beispiel „Berlin Alexanderplatz“ (2020), für den sie den Deutschen Filmpreis und den European Film Award for Best Original Score gewann.

Referent

Felix Janosa ist Komponist, musikpädagogischer Autor und Kabarettist, den meisten Kindern und Eltern in Deutschland durch die Familienmusicalbücher rund um den "Ritter Rost" bekannt. Seit seinem zwölften Lebensjahr ist er bekennender Beatles-Fan und freut sich, im kommenden Herbst mit der Zeichnerin Paulina Eichhorn den opulenten Bildband "Die Beatles, das Universum und der ganze Rest" veröffentlichen zu dürfen.

Franziska Kollinger ist Musikwissenschaftlerin und arbeitet vorwiegend zu den Themen Film- und Bühnenmusik, zur Kultur-, Sozial- und Mediengeschichte von Musik sowie zum Spannungsfeld Musik und Migration im 20. Jahrhundert. Sie studierte Musikwissenschaft und Germanistik in Göttingen und Berlin. 2017 promovierte sie an der Freien Universität Berlin. Franziska Kollinger ist Lehrbeauftragte an der Universität Wien, an der Universität Salzburg und an der Universität der Künste Berlin. Derzeit entwickelt sie das Forschungsprojekt Music in Motion (Universität Salzburg). Foto: Privat

Referent

Georg Mausolf (*1997 in Halle (Saale)) ist ein Komponist & Sound Designer für Film, TV, Games und Trailer. Nach dem Abitur absolvierte er zunächst ein Tonmeisterstudium an der Filmuniversität Babelsberg. Währenddessen komponierte er bereits u.A. die Musik für den Masterabschlussfilm “PSYKHE”, die mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg aufgenommen wurde und nahm 2018 an der Masterclass “DAS ORCHESTER” im Rahmen der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt teil. Seit dem Wintersemester 2021 studiert er im Masterstudiengang Filmmusik. Zuletzt komponierte er die Musik für den Teaser zu “Vikings: Valhalla”. Foto: Sebastian Herbst, 2020

Wissenschaftlicher Leiter

Prof. Dr. Georg Maas unterstützt fortlaufend als wissenschaftlicher Beirat die Filmmusiktage Sachsen-Anhalt. Er ist seit 1995 Professor für Musikpädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und seit 2019 Direktor des dortigen Zentrums für Lehrerbildung. Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen Film und Musik, Schulbuchentwicklung, Didaktik der Pop-/Rockmusik sowie des Musiktheaters, zu denen er zahlreiche wichtige Beiträge verfasste. Als gefragter Referent ist er im ganzen Bundesgebiet unterwegs. Außerdem ist Georg Maas als Konzertmeister des Orchester der Medizinischen Fakultät der MLU tätig. Foto: Joachim Blobel

Jan Willem de With ist ein preisgekrönter Deutsch-Niederländischer Filmkomponist, Produzent und Musiker. 2016 erhielt er den Deutschen Filmmusikpreis in Halle. Seine Soundtrack- und Filmproduktionen wurden international aufgeführt, so zum Beispiel bei den Festivals in Cannes, London, New York, Prag, Köln und Zürich. Neben der Komposition arbeitet er als Dozent für Filmmusik am London College of Music/University of West London und tritt auf Festivals (z.B. Raindance Festival), Kongressen (z.B. Medienkongress Mittweida) oder in Universitäten um vor allem in jungen Filmemachern ein Bewusstsein für Sound und Musik im Film zu entwickeln.

Referent

Johannes Repka studierte in Mannheim und Weimar Gitarre und Komposition, nebenbei spielte er in verschiedenen Bands und Ensembles. Es folgte ein Studium an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, das er als Diplom-Filmkomponist beendete. Seit seinem Soundtrack für David Wnendts Film Kriegerin ist Johannes Repka einem großen Publikum bekannt. Repka schrieb die Musik für mehr als 20 Filme, darunter die internationale Kinoproduktion Rückkehr der Störche, die 2008 als slowakischer Beitrag für den Oscar nominiert wurde.

Referent

Der Film- und Theaterregisseur, der ebenso als Drehbuchautor tätig ist, arbeitete zunächst in einer Werbeagentur, dann als Kameraassistent. Anschließend studierte Lars Montag an der Kölner Kunsthochschule für Medien im Hauptfach Regie und machte 1999 dort sein Diplom mit Auszeichnung. Sein elfminütiger Abschlussfilm "Lenas Land" (Drehbuch und Regie) wurde u. a. mit dem Deutschen Filmschulpreis und dem Prädikat "Besonders wertvoll" ausgezeichnet. Montag inszenierte seitdem zahlreiche Tatorte und andere Fernsehfilme. Außerdem führte er als Creative Lead bei den ersten Folgen der erfolgreichen deutschen Netflix-Serie "How to Sell Drugs Online (Fast)" Regie. Mit seinem Familienfilm „Träume sind wie wilde Tiger“, gewann Lars Montag bisher mehrere internationale Preise.

Maciej Sledziecki in Danzig/Polen geboren, studierte Gitarre in Groningen und Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Seitdem ist er als freischaffender Komponist für Film, Theater und Neue Musik tätig. Er schrieb Musik für Produktionen von WDR, ARTE, RBB oder 3Sat, sowie für etliche Kinofilme. Er war mit „Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer?“ für den Preis der Deutschen Filmkritik, Beste Filmmusik 2018 nominiert. Mit seinem Ensemble gamut inc konzertiert er international und kuratiert künstlerische Projekte. 2022 prämierte seine erste Oper - im selben Jahr war er Stipendiat der Villa Kamogawa in Kyoto, wo er die Orgelszene Japans kennengelernt hat. Foto: Christoph Voy

Referent

Marcel Barsotti ist ein bekannter Filmkomponist aus Deutschland und hat bereits zu über 100 internationalen und nationalen Filmen die Musik geschrieben, u.a. „Die Päpstin“, oder „Das Wunder von Bern“. Sein musikalisches Spektrum reicht von Electronic, Pop, Industrial, Jazz bis hin zu orchestraler Film- und Kammermusik. Neben weltweiten Konzerten, klassischen Auftragswerken und Werbespots ist er der Inhaber der Production Music Company tunesformovies, CEO der Soundlibrary ETHNO WORLD und gibt privaten Filmmusik Unterrich. 2017 hat er das Soundtrack Label TFM gegründet und mittlerweile über 40 seiner Soundtracks und Soloalben veröffentlicht.

Künstlerischer Leiter

Markus Steffen ist Mitgründer und künstlerischer Leiter der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt. Er ist gelernter Verlagsbuchhändler und seit 1989 in der Musik- und Medienwelt tätig. Er war von 1995 bis 2001 Marketing Director Klassik & Jazz bei Warner Music Germany. Seit 2001 ist er geschäftsführender Gesellschafter der musicas.de gmbH in Hamburg und Halle (Saale), die mit individueller Beratung Künstlern, aber auch den verschiedenen Zweigen der Industrie Servicedienste für den Kreativ-, Marketing- und Vertriebsbereich anbietet. 2008 entwickelte er, gemeinsam mit Kollegen, das Konzept der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt, welche seitdem bundesweit beliebt sind und ein Mal pro Jahr stattfinden. Foto: Joachim Blobel

Referentin

Meike Katrin Stein studierte Musikwissenschaft in München und Wien sowie Filmmusik und Sounddesign an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seit ihrem Diplom arbeitet sie als freiberufliche Komponistin für Film, Fernsehen, Bühne und Konzertsaal, ihre Musik ist u.a. regelmäßig in Fernsehproduktionen von ZDF, Arte und dem SWR zu hören. Als Komponistin und Orchestratorin war sie an Opernuraufführungen des Nationaltheaters Mannheim und der Staatsoper Hamburg beteiligt. 2020 realisierte sie das Chorprojekt „Stadt:Beben“ mit Gehörlosen im Rahmen des Festivals „Die irritierte Stadt“ in Stuttgart. Ihr musikalisches Repertoire reicht von Klassik über Filmmusik bis hin zu Jazz und Folk Metal.

Referent

Micki Meuser ist der Vorsitzender der DEFKOM - Deutsche Filmkomponistenunion die den Deutschen Filmmusikpreis mit initiiert hat. Er ist im Vorstand des Deutschen Komponistenverbandes (DKV) und Mitglied des Aufsichtsrats der GEMA. Meuser schrieb die Musik zu über 60 Filmen, darunter internationale Kinofilme mit Daniel Craig, Kirstin Dunst oder Lynn Redgrave und viele Spielfilme für ZDF und ARD, ausserdem Musik für TV Serien in Deutschland und USA. Er produzierte Alben und schrieb Songs für Künstler wie Ideal, die Ärzte, Ina Deter, Silly, Lassie Singers, Nervous Germans und viele andere.

Moderatorin, Referentin

Prof. Dr. Susanne Vollberg ist seit 2018 außerplanmäßige Professorin für Medien- und Kommunikationswissenschaft am Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften und seit 2018 Prodekanin der Fakultät für Philologien, Kommunikations- und Musikwissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Zu ihren Forschungsgebieten gehören Medienwelten von Kindern und Jugendlichen, Film- und Fernsehgeschichte Ost-West, Nachhaltigkeitsstudien sowie Wissenschaftskommunikation und Projekte zu Citizen Science. Als Vorstandsmitglied unterstützt sie den Verein science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation und das Bürgerforschungsschiff MakeScience Halle! Foto: MLU Halle

Prof. Dr. Thomas Krettenauer ist seit 2004 Lehrstuhlinhaber für Musik/Didaktik an der Universität Paderborn und war zuvor Professor für Musikwissenschaft/Didaktik. Nach 1. und 2. Staatsexamen sowie Magisterabschluss in Musikwissenschaft/-pädagogik und Literaturwissenschaft erfolgte 1993 die Promotion zum Dr. phil. in Musikwissenschaft; zudem absolvieret er ein künstlerisches Instrumentalstudium in Gitarre, Kontrabass/E-Bass und Klavier. Seine Forschungs- und Publikationsschwerpunkte umfassen die Bereiche Didaktik und Methodik musikalischer Gegenwartskulturen, Filmmusik/Videokunst, Musical- und Musiktheater-Forschung, neue Vermittlungsformen „klassischer“ Musik sowie Musikunterricht und digitale Medien. Er ist seit vielen Jahren auch als Musiker, Instrumentalpädagoge, Arrangeur sowie als Regisseur und musikalisch-künstlerischer Leiter von Musiktheaterproduktionen aktiv. Foto: Privat

Prof. Dr. Werner C. Barg ist Autor, Produzent und Dramaturg für Film und Fernsehen sowie Honorarprofessor für "Digitale Mediensysteme und Narration" im Bereich Medienwissenschaft der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. An der Martin- Luther-Universität Halle-Wittenberg leitet er in der Abteilung Medien-und Kommunikationswissenschaften den Ergänzungsstudiengang Medienbildung“ des Zentrums für Lehrer:innenbildung (ZLB). Der zuletzt von ihm produzierte Kinofilm "Einsamkeit und Sex und Mitleid" (Regie: Lars Montag) lief 2017 erfolgreich im Kino und auf zahlreichen internationalen Festivals. Der Film erhielt u.a. drei Nominierungen für den Deutschen Filmpreis, gewann den Österreichischen Filmpreis (2018 (Beste Regie) und wurde mit einer ARD Programmprämie 2020 ausgezeichnet.

Referent

Wolfgang Thiel komponierte 1969 seine erste Filmmusik für einen kurzen Dokumentarfilm. Zu diesem Zeitpunkt studierte er in seiner Heimatstadt Berlin Musikwissenschaft und Komposition. Als Komponist schrieb er Orchester- und Kammermusik sowie 50 Filmmusiken. Thematische Schwerpunkte seiner musikwissenschaftlichen Arbeit sind die Ästhetik und Geschichte der Filmmusik. 1981 erschien sein Buch FILMMUSIK IN GESCHICHTE UND GEGENWART im Ostberliner Henschel-Verlag. Außerdem veröffentlichte er zahlreiche historische und ästhetische Studien zu Problemen einer filmspezifischen Musik, zur Filmmusik im NS-Staat, zur Geschichte der europäischen Filmmusik, zu Hanns Eislers Filmmusiken, zum Walzer im Film sowie zur DEFA-Spielfilmmusik.