|
Eva Mattes Eva Mattes, geb. 1954 in Tegernsee, österreichische Staatsbürgerin, Tochter der Budapester UFA-Schauspielerin und Tänzerin Margit Symo und des Wiener Komponisten und Dirigenten Willy Mattes. Steht seit ihrem 12. Lebensjahr auf der Bühne und vor der Kamera. Sie hat seit 1966 in ca. 200 Kinofilmen, Fernsehfilmen, Theaterinszenierungen in Haupt- und Nebenrollen gespielt und wurde mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt. Anfangs wurde sie noch als „Evi Mattes“ angekündigt. Im Alter von zwölf Jahren wirkte sie beim Theaterstück „Dr. med. Hiob Prätorius“ mit und arbeitete anschließend als Synchronsprecherin für Kinderserien wie „Lassie“ und „Pippi Langstrumpf“. Eva Mattes, die nie eine Schauspielschule besucht hat, drehte mit Michael Verhoeven den Skandalfilm der Berlinale 1970, „o.k.“. Dieser Anti-Vietnamkriegsfilm sorgte dafür, dass die Berlinale nach Rücktritt der Jury ohne Preisträger zu Ende ging. Nach den Filmerfahrungen wurde sie 1972 am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg engagiert, wo sie mit dem Stück „Stallerhof“ Premiere feierte. Sie spielte in Hamburg Shakespeare und Ibsen und drehte gleichzeitig Filme wie „Stroszek“, „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ oder „Woyzeck“. Ihre Regisseure hießen Peter Zadek, Rainer Werner Fassbinder und Werner Herzog. Besonders hervorzuheben ist auch ihre Leistung als Lene in Helma Sanders-Brahms' Film „Deutschland, bleiche Mutter“ (1980). Seit sie 2002 die Rolle der Konstanzer Tatort-Kommissarin Klara Blum übernahm, ist sie auch einem breiten Fernsehpublikum bekannt. Eva Mattes arbeitet neben ihrer Leinwandarbeit auch als Sprecherin in vielen Hörspielen (z. B. „1001 Nacht“) mit und hat im Jahr 1992 mit ihrer Tochter Hanna Mattes (*1980) in dem Film „Das Sommeralbum“ ein Mutter-Tochter-Gespann gespielt. Eva Mattes hat zwei Kinder (Hanna Mattes, Josef Mattes) und lebt mit dem österreichischen Künstler Wolfgang Georgsdorf in Berlin. © Foto: Wolfgang Georgsdorf Weitere Informationen: http://www.evamattes.de |
|
Prof. Bernd Ruf |
![]() |
Peter Ehlert Peter Ehlert wurde 1957 in Oldenburg geboren und zog 1964 nach Berlin. Seit 1971 spielt er Gitarre, erste Berliner Bandprojekte im Bereich der Jazz- und Rockmusik folgten ab 1976. Parallel dazu studierte er bis 1984 Mathematik an der TU-Berlin. Seit 1990 ist er auch als E-Bassist aktiv, Schwerpunkt hierbei ist die afro-kubanische Musik. Peter Ehlert wirkte bei vielen Produktionen als Begleitmusiker im Studio wie auf der Bühne mit. Seit seinem ersten Kontakt mit dem Trautonium durch Wolfgang Müller im Jahr 2003 ist er bei vielen Projekten als zweiter, begleitender Trautoniumspieler tätig. Zu seinen Aufgabenbereichen gehört weiterhin die Transkription von neuen Kompositionen für das Trautonium. © Foto: R. J. Mansouri Weitere Informationen unter http://www.trautonium.org |
![]() |
Benjamin Köthe arbeitet als Komponist, Arrangeur und Pianist sowohl für Studio- und Fernsehproduktionen als auch für Konzertprojekte mit unterschiedlichsten Orchestern wie z. B. der Staatskapelle Halle, dem GermanPops Orchestra und den Rundfunkorchestern des Bayrischen Rundfunks und des SWR Kaiserslautern. Im Juli 2009 wurde seine jüngste Komposition „Mumintroll at Midnight“ für Sinfonieorchester und Rockband in Reutlingen uraufgeführt. Seit vielen Jahren ist Benjamin Köthe der Hauptarrangeur für „Bridges to Classics“ bei den Händelfestspielen in Halle. Benjamin Köthe leitet seit 2006 als Professor für Popularmusik den Studiengang Pop-/Worldmusic an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. |
![]() |
Staatskapelle Halle Die Staatskapelle Halle, 2006 durch den Zusammenschluss des Philharmonischen Staatsorchesters Halle mit dem Orchester des Opernhauses Halle gegründet, spielt gleichermaßen im Konzertsaal wie im Opernhaus und setzt die Tradition der ehemaligen Orchester mit ihrer bis ins 19. Jahrhundert zurückreichenden Geschichte fort. Bedeutende Namen sind in ihre Chronik eingegangen, so etwa Kurt Masur, Klaus Tennstedt, Olaf Koch, Horst Förster, Hartmut Haenchen, Heribert Beissel, Roger Epple, Bernhard Klee und Wolf-Dieter Hauschild, die teilweise über Jahre als Chefdirigenten am Pult standen. Denkwürdige Konzertereignisse gab es über die Jahrzehnte immer wieder. Glanzlichter in jüngster Zeit waren der Mahler-Zyklus unter Hartmut Haenchen, der Gershwin-Abend mit Wayne Marshall, das Konzert mit Daniel Barenboim am Flügel und die konzertante Aufführung des 1. Aktes von Wagners „Walküre" mit Angela Denoke. Gastspielreisen führten die Staatskapelle zuletzt nach Italien zum „Ravello Festival", nach Seoul in Süd-Korea und nach Frankreich zum „Festival de Musique de Strasbourg". Im September 2009 gestaltete das Orchester zum wiederholten Mal die Schlosskonzerte Neuschwanstein. Im Frühjahr 2010 kann man es in der Kölner Philharmonie und im Festspielhaus Salzburg hören. Weitere Informationen unter http://staatskapelle.halle.de/ |



